Kaum eine Berufsgruppe erfährt in Deutschland so viel öffentliche Kritik wie Lehrer: Hohes Gehalt, unkündbarer Beamtenjob und 14 unterrichtsfreie Wochen im Jahr stehen in Widerspruch zu den Leistungsdefiziten der Schüler. Die mangelnde Effizienz des Schulsystems wird zum einen genährt durch die fehlende Transparenz von Leistung und Verantwortung – wozu auch der unflexible Beamtenstatus beiträgt. Zum anderen behindert die staatliche Überregulierung des Unterrichts Leistung, Kreativität, unternehmerische Initiative und Innovationsbereitschaft des Lehrpersonals. Das zeigt der Vergleich mit anderen Ländern. ...mehr
Für die Schulzeit bis zum Abitur hat der Staat je Schüler 2001 knapp 63.000 Euro berappt; bis zum Uni-Examen summieren sich die öffentlichen Ausgaben dann auf insgesamt 166.000 Euro je Kopf. ...mehr
Jeder dritte Renteneuro stammt inzwischen aus dem Steuersäckel. Insgesamt betrugen die Staatszuschüsse im Jahr 2003 rund 73 Milliarden Euro – im ersten Jahr nach der Wiedervereinigung waren es nicht einmal 26 Milliarden Euro oder 20 Prozent. ...mehr
Fernsehen und Radiohören kostet in Deutschland Geld: Fast 6,8 Milliarden Euro zahlten Zuschauer und Zuhörer im Jahr 2003, so die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). Das sind 41,5 Millionen Euro mehr als 2002 ...mehr
Die Legislaturperiode hat in diesen Tagen Halbzeit und das Zwischenzeugnis für Rot-Grün fällt mehr als verhalten aus.
Nach dem Motto „Fördern und Fordern“ wollte die Bundesregierung den Jobmarkt umbauen. Zumindest den zweiten Teil der Formel hat sie bereits auf den Weg gebracht:
Hartz IV verstärkt die Anreize, sich eine Arbeit zu suchen. Nun gilt es, die Erwerbslosen auch gezielter zu fördern. Beispielsweise sollten die Arbeitsagenturen mehr Vermittler einsetzen und sich stärker um eine individuell maßgeschneiderte Qualifizierung ihrer Kunden kümmern. ...mehr